Die wichtigsten Tipps für Mietverträge

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Möchten Sie eine Wohnung oder ein Haus mieten? Wenn Sie noch keine Erfahrungen mit Mietverträgen gemacht haben, dürfen Sie sich vorher informieren. Nur so sind Sie richtig darauf eingestellt, was Sie unterschreiben. Auch wenn Sie sich auf die Miete freuen, sollten Sie einen Experten zurate ziehen, bevor Sie den Mietvertrag unterschreiben. Wenn gewisse Punkte unklar sind, dürfen Sie innehalten und nachfragen. Es macht Sinn, einen Mietvertrag überprüfen zu lassen, wenn Unsicherheiten vorliegen. Wissen Sie, welche Rechte und Pflichten Sie als Mieter haben? Genau das ist im Mietvertrag konkret verankert und festgehalten. Manche Vertragswerke sind aber nicht wirklich vorteilhaft für den Mieter, sondern eher auf den Vermieter ausgelegt. Deshalb gilt es, den Mietvertrag genau durchzulesen, eventuelle Fallen sollten Sie vermeiden.

Konkrete Details

Jeder, der in die neue Wohnung einzieht, sollte im Mietvertrag stehen. Es handelt sich nur dann um einen konkreten Mieter, wenn derjenige aufgeführt und ist und unterschrieben hat. Dann ist derjenige auch von allen Pflichten und Rechten betroffen. Kinder sind ausgeschlossen. Trotzdem wird die Anzahl der Kinder im Mietvertrag genannt.

Diese Information ist später für die Nebenkostenabrechnung des Vermieters wichtig. Wenn ohne Erlaubnis des Vermieters weitere Personen mit in die Wohnung einziehen, riskieren Sie übrigens eine Abmahnung. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einer Kündigung.

Die Beschreibung der Mietwohnung

Achten Sie ganz besonders darauf, wie die Immobilie oder Mietwohnung im Vertrag beschrieben ist. Überprüfen Sie diese ganz genau. Manche Bestandteile werden oft mit vermietet. Typische Beispiele sind Dachbodenabteile oder Einbauküchen. Gehen Sie sicher, dass es sich dabei um einen mangelfreien Zustand handelt und achten Sie darauf, dass diese Bestandteile auch tatsächlich vorhanden sind.

Die Angabe der Wohnungsgröße

Überprüfen Sie außerdem die Angabe der Wohnungsgröße, ob diese den Tatsachen entspricht. Überprüfen Sie diese auf die Plausibilität. Wenn die Wohnung tatsächlich kleiner als 10 % ist, wie Mietvertrag angegeben wurde, handelt es sich um einen Mangel. Dieser Mangel rechtfertigt sogar eine Mietminderung. Oft kommt es vor, dass mehrere Quadratmeter angegeben werden, als es tatsächlich der Fall ist.

Dann ist es möglich, dass der Mieter die Miete entsprechend kürzt. Das geht auch über die Kürzung der Betriebskostenvorauszahlung. Es gilt, sich als Vermieter unbedingt an die tatsächliche Wohnungsgröße zu halten.

Die übliche Miethöhe überprüfen

Wenn Sie zum Beispiel eine Wohnung in Hannover mieten wollen, sollten Sie sich die üblichen Mietpreise ansehen. Daher gilt es, Vergleiche mit anderen Immobilien zu ziehen, bevor Sie unterschreiben. Sie sollten die ortsübliche Vergleichsmiete herausfinden. Diese können Sie zum Beispiel auch bei einem Mieterschutzverein oder bei der Gemeinde anfordern. Hier zählt der so genannte Mietspiegel. Ansonsten ist ein Sachverständigengutachten notwendig.

Was Ihr Budget betrifft, sollten Sie einen Puffer mit einplanen. Bei Ihrer Kalkulation für die Miethöhe gilt es, vorsichtig zu rechnen. Auf keinen Fall sollten Sie sich mit einer Wohnung übernehmen, welche Sie auf Dauer nicht bezahlen können. Sonst entstehen große Probleme.

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