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Kurzbericht Zum richtigen Zeitpunkt liessen die Regenfälle nach und so stand nichts mehr im Wege das Treffen durchzuführen. Das Eintreffen der Fahrzeuge wurde am Freitagnachmittag ab ca. 15:00 Uhr erwartet und die Sonne blinzelte ebenfalls interessiert hinter den Wolken hervor. Der reservierte Platz im Dorfkern füllte sich nach und nach und die Prinzenfamilie wuchs stündlich. Aus Nah und Fern brachten die treuen Oldtimer ihre Besitzer nach Anger und die meisten kannten sich von vorherigen Treffen. Eine Ehrenrunde im Dorf war selbstverständlich und der Sound verriet jeden neuen Ankömmling. Die Vielfalt der Fahrzeuge und deren Einsatzgebiete sorgten für genügend Gesprächsstoff.
Erstaunt zeigten sich Veranstalter und Teilnehmer, dass die Besitzer von NSU - Zweiräder den Weg nach Anger wieder nicht gefunden haben. Das Fernbleiben der Motorräder ist bedauerlich, denn gerade diese Gefährte haben NSU-Geschichte geschrieben! Mit dem gemeinsamen Nachtessen und interessanten Benzingesprächen im Restaurant Post wurde der Freitag abgeschlossen. Die disziplinierte Fahrweise aller Telnehmer machte diese Ausfahrt zu einem Hochgenuss, nicht zu letzt, weil jedem Teilnehmer ein Kartenausschnitt mit Routenbeschrieb abgegeben wurde. In Etappen wurden die 100 km abgespult und es gab genügend Verschnaufpausen für die geliebten Oldtimer. Ein grosses Kompliment gebührt hier dem Organisator! Kurz vor Anger wurde die "Prinzenschar" durch einige Regentropfen getauft und auf regennasser Fahrbahn erreichten alle Teilnehmer wieder ihren Ausgangspunkt. In Anger selbst, dem heurigen Prinzenhorst, ging ein heftiger Hagelschauer nieder begleitet von einem Gewitter; so wurde uns von den "Zurückgebliebenen" berichtet. Nach einer kurzen Fahrzeuginspektion richtete sich das Interesse dem Ersatzteileangebot und der eine oder andere fand das Gesuchte. Karl-Heinz Tiele bot sein NSU-Teile Überbestand an, doch die Rosinen waren im Angebot selten.
Andere hatten Schachteln und Kisten dabei und da war Suchen angesagt;
das ständige Wühlen in den staubigen Teilen hatte auch sein
Gutes: der Anbieter konnte die E-Teile gesäubert wieder nach Hause
nehmen
Am Abend traf man sich wieder im Restaurant Post zum Nachtessen und ein junges bayrisches Trio spielte auf. Im Laufe des Abends handelten sich die drei Musiker den Spitznamen "Trio Weissbier" ein und sorgten für die nötige Stimmung. Ein Prinzenfreund aus Kärnten (Bernhard), brachte sogar sein eigenes Instrument mit: das "Wasserschlauchhorn". Kurz, der Schlauch wurde am einen Ende mit dem Mundstück von einem Blasinstrument und am anderen Ende mit einem Plastiktrichter bestückt und fertig war das "Wasserschlauchhorn".
Bernhard Griesser in Aktion
Der Organisator
überreichte jedem Teilnehmer persönlich eine Selbstgefertigte Erinnerung in Form einer Prägung eines Sportprinzen und auch der
Bürgermeister von Anger nutzte die Gelegenheit und richtete einige
Worte an die Prinzenfamilie. Ein tolles Fest mit spontanen Einlagen vom
"Trio Weissbier" setzte diesem Treffen die Krone auf und wird
uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Weit nach Mitternacht machten
sich auch die Letzten auf den Heimweg ……….
Dieses Treffen
in Anger wird uns, der "Schweizer Delegation" ohne Prinz, in
bester Erinnerung bleiben und werden unser Versprechen einhalten, beim
nächsten Treffen unsere NSU-TT dabei zu haben!
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