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Sempach 2001

Vom 7.-10. Juni trafen sich in Sempach die NSU-Enthusiasten aus Nah und Fern. Leider konnte der Organisator (NSU-Fan-Club der Schweiz) nicht auf die Unterstützung des Wetters zählen. Mit Schirmen und Plachen wurden oft die Lieblinge auf zwei und vier Rädern von den Regenfällen geschützt. Trotz den misslichen Wetterverhältnissen wurden die langen Anreisen aus dem hohen Norden nicht gescheute und mit Humor und Holzschuhen wurde dem Regenwetter getrotzt. Kaum liessen die Regenschauer etwas nach, wurden die "Lieblinge" von ihren Besitzern wieder trocken gelegt. Dieses Spiel wiederholte sich bis am Sonntag und leider verliessen einige Teilnehmer schon am Samstag das Gelände und traten die Heimreise an. Das schlechte Wetter konnte es dennoch nicht verhindern, interessante Begegnungen zu ermöglichen und Kontakte zu knüpfen. Breitwillig wurde Auskunft gegeben über die eingebaute Technik und für Benzingespräche gab es Grund genug.
Leider war es mir nur am Freitag möglich das Treffen zu besuchen, da ich am Samstag und Sonntag in Romont (FR) motorsportlich verpflichtet war. Laufend trafen neue Teil-nehmer ein und langsam füllte sich der Campingplatz. Die richtigen "Prinzenfreaks" rollten auf eigenen Achsen an, suchten sich ein geeignetes Plätzchen und stellen ihre Einfamilienhäuschen (Zelte) neben ihrem Liebling auf. Nur die Schuhe vor den Zelten verrieten, dass die Besitzer zu Hause waren und vorübergehend Schutz vor dem Regen suchten. Etwas bequemer hatten es die Teilnehmer mit Wohnmobilen wie zum Beispiel Regina und Herbert Czerlewitz aus Höver. Mit seinen beiden Hündchen sass Herrchen unter dem Vorzelt, als ich seinen strammen 1300er Prinz auf den Celluloid bannte.

Ein Wort gab das andere und bald waren wir in Gespräch verwickelt. Im Laufe unserer Diskussion entdeckten wir gemeinsame Bekannte in der NSU-Szene und tauschten Erfah-rungen aus. Eine Begegnung an die ich mich noch lange und gerne erinnern werde! Einen weiteren NSU-Freund und Rennprinzfahrer traf auf dem Platz: Manfred Steinwand. 1993 standen wir am internationalen Bergrennen in Oberhallau am Start. Auch wir hatten uns einiges zu erzählen und er berichtete mir, dass sein Rennprinz mit ande-ren Fahrzeugen zusammen in einer Einstellhalle von Vandalen demoliert wurde ...... Ich hoffe mit diesen Zeilen einen Eindruck von diesem Anlass zu vermitteln und freue mich jetzt schon auf die nächste Prinzen-Begegnung.
Charly Aegerter

Da wir dieses Jahr leider nicht zusammen das Alljährliche NSU Treffen besuchen konnten, teilten wir uns den Besuch auf. Charly gab das Stelldichein am Freitag und ich am Samstag. Wie sich ja heraus stellte, hatte keiner irgendwelche Vorteile, denn es war durchwegs Schei.....benwischerwetter angesagt.

Der grösste Teil der Besucher nahm es relativ locker, ja waren sogar belustigt über die sintflutartigen Regengüsse. So fragte zum Beispiel dieser wackere Camper von den Deutschen Kollegen der NSU IG Odenwald, wann die nächste Fähre nach Sempach - Stadt fahre. Dieser Mann hatte wirklich Glück, denn Wohnungen mit direktem Seeanstoss sind in der Regel sehr selten und meistens ausgesprochen teuer.

Diese 2 stilvollen Fotos habe ich von der Homepage der NSU IG Odenwald geklaut, Marc Angelberger möge mir verzeihen. Aber diese Bilder finde ich wirklich amüsant. Auf der Website http://home.nexgo.de/nsuigodenwald/index.htm hat es noch viele davon und da kann man auch sehen, dass Petrus einem wirklichen NSU Fan die Suppe nicht so schnell versalzen kann. Wir alle hoffen auf 2002 und dass der Italienische Wettergott mehr Verständnis für uns Prinzenfahrer hat.Für mich war es ein sehr gelungenes Treffen, man traf interessante Leute, Kollegen und Freunde. Im Zelt vom NSU-Fan-Club der Schweiz wurde diskutierte und von Hannelore und Guenter Schliek freundlich bewirtet. Gut geeignet zum fachsimpeln war auch das Restaurant vom Campingplatz und wenn es mal ein bisschen zu Regnen aufhörte traf man sich auf dem grossen Parkplatz Gelände des Camping Platzes.
Der Organisator Erwin Lustenberger mit seinen Helfern vom NSU-Fan-Club hatten die Veranstaltung voll im Griff und leisteten sehr gute Arbeit.
Nach der üblichen netten Prinzenfahrt, stellte jeder NSU Besitzer Stolz sein Fahrzeug so hin, dass ein schönes Gruppenfoto gemacht werden konnte.
Ein Fotograf balancierte zuoberst auf einer Feuerwehrleiter, während vier Alphornbläser ihren Segen dazu spielten.
Am Abend dislozierte man in die Festhalle von Sempach und genoss das gute und vor allem preisgünstige Abendessen, die Diskussionen und die gelungene Abendunterhaltung.
Der 9 Juni war für mich wenn auch ein feuchter, aber trotzdem ein spezieller und schöner Tag.
Einen speziellen Dank möchte Ich all den Leuten, die solche Treffen ermöglichen aussprechen.


Fredy Schläpfer