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NSU Quickly L

Motor: NSU Einzylinder-Zweitaktmotor mit Umkehrspülung, luftgekühlt
Bohrung x Hub 40 x 39 mm
Hubraum 49 ccm
Leistung 1 ,4 PS bei 4'600 Ulmin
Verdichtung 5,5 : 1
Bing Einschiebervergaser 1/9/1 mit Nassluftfilter und Startklappe
ÖI-Benzingemisch-Schmierung 1 :25
Elektrische Anlage 6 Volt Bosch-(LMIUP1111513L) oder Noris-(ELZ613L) Schwungradlichtmagnetzünder
Kraftübertragung: Rollenkette auf das Hinterrad
Mehrscheibenkupplung direkt auf der Kurbelwelle
Zweiganggetriebe, Drehgriffschaltung am Lenker
Verwindungsfreier Stahlbrückenrahmen in Preßschalenbauweise
Vorderrad: Schwinghebelfederung mit 2 Schraubendruckfedern
Hinterrad: Teleskopfedern
Lenkung: Profilpresslenker
Bremsen vorn/hinten: Vollnaben
Bremstrommel: 90 mm Durchmesser, 18 mm breit
Bereifung Niederdruck-Stahlseil-Bereifung 26 x 2,00"
Länge/Breite/Höhe: 1.895 mm/642 mm/960 m
Fahrzeuggewicht: 49 kg
Tankinhalt: 4,4 Liter
Verbrauch: 1,6 - 1 ,9 Liter/100 Kilometer
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Bauzeit 1956- 1961
Stückzahl 86'380 Exemplare
Neupreis ab1956: DM 595.--


Löste die NSU Quick ab. Die Quickly entsprach in ihrem konstruktiven Aufbau der von der NSU Fox eingeleiteten modernen NSU Linie mit Zentralprssrahmen und Schwinghebelfederung. Als Quickly-L mit Hinterradfederung, erschloss man eine ganz neue Käuferschicht. Motorisierte unter dem Motto "Nicht mehr laufen, Quickly kaufen" den letzten Fußgänger. NSU Tagesproduktion 1954: Mehr als 1.000 Exemplare.